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Fuchsteufelswild
Das Neue Rathaus
Sandskulpturenfestival Ahlbeck 2017
Goldener Herbst

Leipziger Geschichte(n) und Sagen, Superlativen

Alle Bilder dieser Seite, be denen keine Quelleb angegeben sind, habe ich selber aufgenommen und besitze die Urheberrechte. Den alten Stadtplan von Leipzig und die Gründungsurkunde Leipzigs habe ich mit Erlaubnis des Stadtarchivs Leipzig abfotografiert und bearbeitet.


Das alte Leipzig

1000jähriges Leipzig

 

Die Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg berichtet, dass im Jahre 1015 auf seiner Rückreise aus Polen Bischof Eid von Meißen "in urbe Lipzi" verstarb. (Archiv der Stadt Leipzig)

Das ist die erste urkundliche Erwähnung Leipzigs. Auf dieser Angabe basierend beging Leipzig 2015 sein 1000jähriges Jubiläum. 150 Jahre später,1165, wurde Leipzig zur Stadt erhoben.

 


Altes Rathaus

Das Alte Rathaus

 

an der Ostseite des  Marktes dominiert durch seine Länge den gesamten Platz. Es ist heute eines der letzten und bedeutendsten  Renaissancebauwerke auf deutschem Boden. An seiner Rückseite liegt der  Naschmarkt wurde von Hieronymus Lotter, Bürgermeister von Leipzig und Bauherr, umgebaut. Dabei wurden grundlegende Veränderungen vorgenommen. Der Umbau des Rathauses dauerte von  1566/67 nur 9 Monate. Die umlaufende Inschrift soll die längste Inschrift eines Hauses sein.

Quelle: Stadtarchiv und Erklärungen im Alten Rathaus.


Leipziger Sänte im Stadtgeschichtlichen Museum

Die Sänften in Leipzig

 

Wenn man sich im Stadtarchiv Leipzigs ein wenig in die Geschichte begibt, findet man interessante Dinge. So erteilte der Rat der Stadt im Jahr 1703, am 29. September, die Konzession für die "Leipziger Sänftenträgercompanie". 12 Sänften wurden gekauft und 30 Träger dafür eingestellt. Bereits am 23. September 1703 beschloss der Rat der Stadt eine Säntenträgerordnung. Diese regelte in 11 Artikeln, wie sich die Träger zu kleiden hatten, was sie für einen Transport verlangen durften, die Standorte der Sänften und auch, dass den Trägern verboten war "sich der Völlerey und übrigen Truncks, wie auch bei den Trägern des Taback-Schmauchens" hinzugeben. Diese Ordnung gilt in Deutschland als erste Regelung zur Benutzung gemieteter Transportmittel.

Interessant ist auch, dass die Sänftenträger Verletzte und Kranke unentgeltlich in ein Hospital bringen mussten.

 

Quellen: Stadtarchiv Leipzig

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig (Altes Rathaus)

Vergleiche auch: Peter Schwarz: Das Tausendjährige Leipzig, Band 1, S.: 364. Pro Leipzig e.V.

 

 


Laterne aus Leipzig

Die Stadtbeleuchtung in Leipzig

 

Am 24.12.1701 werden in Leipzig 700 Öllampen in Betrieb genommen. Diese beleuchten die Straßen der Stadt. Das war der Beginn der Stadtbeleuchtung in Leipzig vor ünber 300 Jahren.

August der Starke hatte den Leipziger Rat angewiesen, eine angemessene Beleuchtung zu schaffen. Natürlich gab es auch dafür eine Instruktion, die ein Jahr später in eine Beleuchtungsordnung umgewandelt wurde.

Goethes Ausspruch: "Mein Leipzig lob ich mir, es ist ein Kleinparis und bildet seine Leute" kommt im Faust 1 vor. Goethe lässt einen Studenten namens Frosch im Auerbachs Keller diese Worte sagen. " Wahrhaftig, du hast recht! / Mein Leipzig lob’ ich mir / Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute …"

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Klein-Paris

Stadtarchiv Leipzig.

Vergleiche auch: Vergleiche auch: Peter Schwarz: Das Tausendjährige Leipzig, Band 1, S.: 362 Pro Leipzig e.V.

Bildquelle: http://bildergalerie-der-berliner-strassenlaternen.de/Strassenlaternen%20Sonderschau%206%20-%20Gaslaternen-Freilichtmuseum%20Berlin%202_11.htm

 

 


Das MM steht für Mustermesse

Wussten Sie schon,

dass Leipzig die Mustermesse erfunden hat?

Leipzig trägt den Beinamen "Mutter der Messen" zu Recht. 1895 fand in Leipzig die erste Mustermesse der Welt statt.

Quelle: Stadtarchiv

 

Die Mustermesse wurde im Jahre 1895 in Leipzig erfunden (Leipziger Messe), um den aufwendigen Warenhandel am Messeplatz durch Musterschauen zu ersetzen.

Nach den gezeigten Mustern wurden von den Kaufleuten – wie heute üblich – bestellt und geliefert. Infolge der Umstellung der Warenmesse zur weltweit ersten Mustermesse stieg Leipzig bis zum Zweiten Weltkrieg zum Welthandelsplatz und zur reichen Bürgerstadt auf.

Vergl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Mustermesse

 


Urkunde für Stadtrecht

Wussten Sie schon,

dass Leipzig die älteste Messestadt ist? Aus dem bekannten Handelszentrum wurde 1497 die Messestadt Leipzig. Kaiser Maximilian I. verlieh der Stadt das Messeprivileg und bestätigte dieses 1507 erneut. Damit machte er Leipzig zur ältesten Messestadt der Welt.

Quelle: Stadtarchiv Leipzig

Wussten Sie schon,

dass Leipzig das größte Deckengemälde Europas besitzt?

Im Gewandhaus ist das größte Deckengemälde Europas. Das Bildnis Gesang vom Leben des Leipziger Künstlers Sighard Gille misst eine Fläche von 712 Quadratmetern und erstreckt sich über vier Deckenschrägen.

Quelle: Stadtarchiv

Wussten Sie schon,

dass Leipzig den größten Stadtplatz Deutschlands besitzt?

Der Augustusplatz ist mit 40.000 qm der größte Stadtplatz Deutschlands. Sein Namensgeber ist König Friedrich August I. von Sachsen (* 23.Dezember 1750 in Dresden; †  5. Mai 1827 ebenda). 

Quelle: Stadtarchiv


Eisbahn auf dem Augustusplatz

Wussten Sie schon,

dass Leipzig eine der größten mobilen Eisbahnen Europas hatte?

 

Vom 13. Januar bis zum 5. März 2017 verwandelte sich der Augustusplatz in der Leipziger Innenstadt in die Winterwelt des Leipziger Eistraums: Hier lud täglich von 10 bis 22 Uhr ein 350 Quadratmeter großes Eisbahnrondell, das zum ausgiebigen Schlittschuhlaufen und Pirouettendrehen ein. Mit einem Durchmesser von 35 Metern gehörte die Eisbahn zu den größten mobilen Eisbahnen in Europa.

 

Quelle: http://www.urbanite.net/de/leipzig/artikel/leipziger-eistraum-2017-augustusplatz

 


Eingang zur Universtät

Wussten Sie schon,

das Leipzig die zweitälteste Universität Deutschlands hat?

Die Universität wurde 1409 gegründet und ist damit nach der Universität Heidelberg die zweitälteste in Deutschland. Die Leipziger Universität ist aber die Universität Deutschlands, die seit ihrer Gründung immer in Betrieb war. Die Heidelberger war viele Jahre geschlossen. Damit ist die Leipziger Uni die am längsten durchgängig betriebene Universität Deutschlands.

Quelle: 600 Jahre Universität Leipzig, Verlag: Leipziger Medien Service-GmbH. 1. Auflage Juni 2009


Das Völkerschlachtdenkmal

Wussten Sie schon,

dass das Völkerschlachtdenkmal mit 91 Metern Höhe zu den größten Denkmälern Europas zählt und eines der bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs ist? Es hat 500 Stufen bis zur Aussichtsplattform.

 

Daten des Denkmals:        

  • Bauzeit: 15 Jahre
  • Höhe: 91 m
  • Höhe der Kuppelhalle (Innenhöhe): 68 m
  • Fundamentplatte: 70 m × 80 m × 2 m
  • Anzahl der Fundamentpfeiler: 65
  • Gesamtzahl der Stufen bis zur Plattform: 500
  • Fußbreite: 126 m
  • Masse aller baulichen Anlagen: 300 000 t
  • Anzahl der verbauten Natursteinblöcke: 26 500
  • Menge des verbauten Betons: 120 000 m³
  • Kosten: 6 Millionen Mark (30.311.584 Euro)

Vergleiche:

https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlachtdenkmal

 

Das Bild zeigt das Denkmal am 20.10.2013 zum 200-Jahrestag der Völkerschlacht.


WGT 2017

Wussten Sie schon,

dass in Leipzig jährlich das größte Treffen der Gotikszene stattfindet?

Das Wave-Gotik-Treffen (kurz: WGT) ist ein Musik- und Kulturfestival, das seit 1992 jährlich am Pfingstwochenende in Leipzig stattfindet. Mit derzeit (2015) etwa 21.000 Besuchern ist es die größte Veranstaltungen der Alternativen und Schwarzen Szene.

Seit 2001 findet das Wave-Gotik-Treffen unter neuer Federführung und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig statt. Seitdem gehört es auch offiziell zum Kulturprogramm der Stadt, wodurch es unter anderem in Touristenführern Erwähnung findet. Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig bietet jährlich eine Sonderausstellung mit Porträts und Szenefotos vom Wave Gotik Treffen an.

 

Vergleiche: https://de.wikipedia.org/wiki/Wave-Gotik-Treffen


Kohlrabizirkus

Wussten Sie schon,

dass der Leipziger Kohlrabizirkus eine der größten Koppelhallen der Welt ist?

Der Kuppelbau wurde 1927–1929 von der Bauunternehmung Dyckerhoff & Widmann AG in Schalenbauweise als Großmarkthalle erbaut. Ihre zwei Kuppelschalen waren zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung mit einer Spannweite von 75 Meter bei einer Gesamtgebäudehöhe von 29 Metern die größten Massivkuppeln der Welt. Die elliptisch geformten Schalen aus Stahlbeton haben eine Dicke von neun Zentimetern. Sie werden von jeweils acht schräggestellten Säulen getragen. Der architektonische Entwurf stammte vom Leipziger Stadtbaurat Hubert Ritter. Konstruiert und berechnet wurde die Kuppel von den Bauingenieuren Franz Dischinger und Hubert Rüsch.

Aufgrund ihrer Form und früheren Funktion wird sie in Leipzig u. a. „Kohlrabizirkus“ genannt, diese Bezeichnung wird mittlerweile auch von den Betreibern der Halle verwendet.

Ältere Leipziger bezeichnen den Kohlrabizirkus auch als größten BH der Welt.

Im Herbst 2013 wurden die Kuppeln der ehemaligen Großmarkthalle von der Bundesingenieurkammer als historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ausgezeichnet.

 

Vergleiche: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fmarkthalle_Leipzig


Panometer

Wussten Sie schon,

dass im Leipziger Panometer die größten Panoramabilder der Welt gezeigt werden?

Das Panometer Leipzig ist ein Ausstellungsgebäude in in dem Yadegar Asisi seit 2003 jeweils ein monumentales Panoramabild verbunden mit einer dazugehörigen Ausstellung präsentiert. Da das Gebäude früher ein Gasometer war, schuf Asisi aus Panorama und Gasometer das Kunstwort Panometer.

Das Panometer entstand im Gasometer II auf dem Connewitzer Gelände der Stadtwerke Leipzig an der  Richard-Lehmann-Straße ausgewählt.

Der kreisrunde Ziegelbau hat einen Durchmesser von knapp 57 Metern. Die Höhe des Wandmauerwerks beträgt 30 Meter, und die Kuppel mit der  Laterne erreicht 49,4 Meter.

Die Panoramabilder hatten bisher eine Länge von etwa 105 Meter und waren zwischen 30 und 35 Meter hoch. Damit stellen sie zurzeit die größten Panoramenbilder der Welt dar.

Auf der Grundlage von Fotografien, Zeichnungen und Malereien wurde mit der Technik der digitalen Bildbearbeitung eine Bilddatei des riesigen Bildes erstellt. Dann wurde das Bild auf einzelne textile Bahnen gedruckt, die danach zu einem Rundbild zusammengefügt und als Ganzes aufgehängt wurden. Die Betrachtung des Bildes erfolgt von einer erhöhten Plattform in der Mitte. Durch entsprechend perspektivische Verzerrung der Bildelemente wird beim Betrachter ein räumlicher Gesamteindruck erzeugt.

Die Präsentation umfasst aber auch Licht- und Toneffekte. Es wird jeweils zyklisch ein Tages- und Nachtablauf simuliert. Naturlaute vermitteln weitere Realitätsnähe. Das Ganze wird durch Musik untermalt, die jeweils für das spezielle Bild vom belgischen Komponisten Erik Babak komponiert wurde.

Die 105 Meter Bildumfang entsprechen einem Durchmesser von reichlich 33 Metern, so dass zwischen Bild und Gasometerwand ein Bereich von über 10 Metern frei bleibt. Diesen Bereich nutzt Asisi jeweils für eine begleitende Ausstellung zur Thematik des Bildes. Außerdem ist in diesem Bereich auch noch ein Filmvorführraum untergebracht.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Panometer_Leipzig


Geschmücktes Dach eines Standes

Wussten Sie schon,

dass Leipzig den zweitältesten Weihnachtmarkt Deutschlands hat? 

Die Tradition des Leipziger Weihnachtsmarktes reicht bis in das Jahr 1458 zurück. Damit gilt er als zweitältester Weihnachtsmarkt Deutschlands.

Die erste nachweisbare Erwähnung des hiesigen Weihnachtsmarkts erfolgte im „Leipzigschen Geschichtsbuch“ (1714) durch Johann Jacob Vogel:

„Anno 1458 hat Churfürst Friedrich Marggraff zu Meissen und Hertzog zu Sachsen den Weynachtsmarckt öffentlich ausgeschrieben und die Stadt wegen der geleisteten treuen Dienste so Ihme von dem Rathe und der Bürgerschaft erweisen damit begnadiget.“

Wie schon vor fünfhundert Jahren fügt sich der Leipziger Weihnachtsmarkt auch heute harmonisch in die faszinierende historische Kulisse der Leipziger Innenstadt ein.

Mit über 250 originell geschmückten Ständen wird er seinem Ruf als einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland gerecht.

Traditioneller Hauptbereich des Weihnachtsmarktes ist der Marktplatz und die angrenzenden Straßen und Gassen.

Blickfang auf dem Marktplatz ist alljährlich u.a. ein mit tausenden Lichtern geschmückter, majestätischer Weihnachtsbaum. In seiner Nähe befindet sich auch die Marktbühne. Auf dieser wird während des Weihnachtsmarktes ein umfangreiches weihnachtliches Programm dargeboten. Auch der Weihnachtsmann hält dort seine Sprechstunden ab.

Neben der Oper bietet ein 38 m hohes Riesenrad einen einzigartigen Blick über Leipzig und im Salzgässchen lädt das historisch nachempfundene Etagenkarussell zu einer gemütlichen Fahrt ein.

 

Quelle: leipzigerweihnachtsmarkt.de/


Ringbebauung mit Ringcafe am Roßplatz

Wussten Sie schon,

dass Leipzig das größte Tanzcafe der DDR hatte?

Das Ring-Café wurde am 13. Januar 1956 feierlich eröffnet. Es war mit 800 Plätzen damals das größte Café der DDR und bestand aus vier Teilen: dem Tages-Café und der Mokkadiele im Erdgeschoss und dem Konzertcafé mit separater Bar im ersten Obergeschoss. Des Weiteren gab es vor dem Tages-Café unten einen großzügigen Freisitz sowie vor dem Konzertcafé oben eine große Terrasse. Alle Räume waren mit edlen Materialien ausgestattet und erzeugten den Eindruck eines gediegenen Hauses, das allerdings jedem zugänglich sein sollte. Die technische Ausstattung genügte den Ansprüchen der 1950er Jahre vollends; man verfügte beispielsweise über eine automatisch öffnende Tür vom Kellnergang in den Gastraum, aber auch über automatische Kühltische und -schränke.

Quelle: Wikipedia und Chronik des Cafes

 


Die Glockenmänner auf dem Krochhochhaus

Wussten Sie schon,

dass Leipzig das größte Turmschlagwerk der Welt besaß?

Herausragendes Merkmal des Hochhauses und damit Wahrzeichen des Augustusplatzes ist das auf dem Dach befindliche, aus drei von der Glockengießerei Schilling & Söhne Apolda gegossenen Glocken (restauriert ab 2001) bestehende Schlagwerk. Die Glocken werden von zwei 3,30 m großen Glockenmännern – die damals als das größte Turmschlagwerk der Welt galten – geschlagen. Die Glockenschlägerplastiken stammen von Josef Wackerle

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Krochhochhaus

 

Diese drei Glocken schlagen in 24 Stunden 636 mal. Die große Glocke schlägt immer die Stundenzahl, die mittlere Glocke schlägt die Viertelstunde und die kleine schlägt die Viertelstunde an, also genau so oft wie die mittlere Glocke. Die große Glocke wird vom rechten Mann geschlagen, die mittlere vom linken und die kleine wird innen mit einem Bolzen geschlagen.

Die Innschrift unter der Uhr bedeutet: Arbeit überwindet alles - OMNIA VINCIT LABOR.

Wussten Sie schon,

dass das Neue Rathaus Leipzigs den höchsten Rathausturm mit einer Höhe von 114,7 Metern Deutschlands besitzt und zugleich der höchste begehbare Rathausturm Europas ist?

 

Wussten Sie schon,

dass das Neue Rathaus mit 600 Räumen und einer Fläche von über 10.000 qm eines der größten Rathäuser der Welt ist. Es bildet ein unregelmäßiges Fünfeck, das durch die Anordnung von zwei inneren Querflügeln drei Innenhöfe umschließt.

 

Quelle: leipzigentdecken.de/neues-rathaus-2/


Informationstafel an der Uhr

Wussten Sie schon,

dass Leipzig die größte begehbare Bodenuhr Europas besitzt?

Diese Bodenuhr befindet sich im Strohsack.

Ein Zeiger stellt eine Frau dar, der andere einen Mann. Welcher Zeiger was ist, liegt im Auge des Betrachters.

Der Sekundenzeiger ist ein Spiegel am ende des Zeigers und zeigt ein Stück Himmel.


Inschrift der Klangschale

Wussten Sie schon,

dass im Specks Hof eine Klangschalenuhr steht?

Die Zeit wird auf der Bodenplatte mittels Laserstrahlen angezeigt. Wenn man seine Hände leicht anfeuchtet und die Griffe leicht reibt, klingt die Schale.

Diese Uhr und die beiden anderen sind seltene Uhren und stehen nicht einmal 200 Meter im Dreieck auseinander. Es ist deutschlandweit einmalig, dass seltene Uhren so dicht beieinander stehen.

Die Marienquelle und die Sage

 

Die Marienquelle war eine Quelle in Leipzig in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals. Sie versiegte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Quellfassung ist erhalten und restauriert. Sie befindet sich im Wilhelm-Külz-Park.

Einer Sage nach soll am Johannistag des Jahres 1441 eine Pilgerin namens Maria Aussätzigen aus dem Johannishostpital in Leipzig an den Platz geführt haben, an dem sie durch ihr Gebet eine Quelle entspringen ließ. Sie gab das Quellwasser den Kranken, die nach seinem Genuss spürten „wie neue Kraft durch ihre Adern rann“. Maria aber entschwand auf einem weißen Reh. Ihr zu Ehren wurde die Quelle Marienquelle oder Marienbrunn genannt. Heute kann man noch die Quellfassung sehen.

 

Sage vom Hufeisen an der Nikolaikirche in Leipzig

   

Dort, wo Pleiße und Parthe zusammenfließen, lag einst ein hohes Schloss. Ein alter König mit seiner schönen Tochter lebte da. Alles hätte so friedlich sein können, wenn nicht ein gräulicher Lindwurm die Gegend und die Menschen bedroht hätte. Täglich verlangte er zuerst zwei Schafe, später dann Rinder und Pferde. Und als auch die aufgefressen waren, forderte er Menschenopfer. Man loste jeden Tag einen aus, und eines Tages fiel das Los auf die Königstochter. Man führte sie dem Untier entgegen.
Da ritt ein schöner Jüngling auf kräftigem Rosse und prächtig gerüstet heran, der Heilige Sankt Georg. Als er von der Not der Menschen hörte, bat er den König, den Kampf wagen zu dürfen. Schon brach der Drache aus dem Sumpf hervor. Er bäumte sich auf, den Heiligen zu vernichten, der sich ihm in den Weg gestellt hatte. Doch Sankt Georg stieß ihm die Lanze in die Seite. Vor Schmerzen brüllend, wälzte sich das Untier herum, schlug mit dem furchtbaren Schweif um sich. Sankt Georg sprengte um ihn herum und wollte den tödlichen Stoßführen. Da konnte sein Ross nicht weiter, es hatte ein Hufeisen verloren und blutete am Hufe. Der Heilige Sankt Georg sprang ab und schlitzte mit mächtigem Hieb dem Ungeheuer den Bauch auf, so dass dies verendete. Das Volk jubelte, und der König versprach Sankt Georg die Erfüllung jeder Bitte, und sollte es seine Krone sein. Doch Sankt Georg bat um nichts als um ein neues Hufeisen für sein tapferes Pferd. Zum ewigen Gedächtnis wurde das alte Eisen auf Geheiß des Königs an eine Linde bei dem Kampfplatze genagelt. Als diese Linde bei der Bebauung der Stadt Leipzig gefällt werden musste, wurde das Hufeisen an der Ostwand der Nikolaikirche befestigt, wo es heute noch zu sehen ist.

So ist die Sage.

Seine Herkunft ist ungeklärt. Wichtig war das Hufeisen, in welchem ein ehemaliges Zunftzeichen eines Leipziger Schmiedemeisters vermutet werden kann, für Handwerksgesellen auf der Walz, die mit der genauen Kenntnis der Lage  und des Aussehens dieses Wahrzeichens der Stadt nachweisen mussten, in Leipzig gewesen zu sein.

 

Das Mückenschlösschen

 

August der Starke liebte Leipzig. Er wollte unbedingt in Leipzig ein Schloss haben. Das gefiel den Ratsherren der Stadt gar nicht. Sie wollten sich nicht pausenlos vom Kurfürsten in die Karten sehen lassen und hatten auch etwas dagegen, dass sie seine Aufenthalte in der Stadt bezahlen sollten. Um ihn aber bei Laune zu halten, boten sie ihm in Stadtnähe ein Grundstück im Rosenthal an. Das könne er haben und da ein Schloss bauen lassen, boten sie ihm an. Sie sagten aber auch, dass es da viele Mücken geben soll und Räuber wurden in der Gegend auch schon gesehen. Um ihren Worten Überzeugungsktraft zu schenken, heuerten die Stadtväter Studenten an, die sich als Räuber verkleidet im Rosenthal August zeigen sollten. August der Starke gab darauf hin seine Pläne, in der Stadt ein Schloss zu bauen auf.

An diese Episode erinnert heute noch die Gaststätte "Mückenschlösschen" in der Waldstraße. (eigenes Wissen)

 

Eine andere Version der Geschichte besagt:

"Um 1723 August der Starke (1670-1733), Kurfürst von Sachsen und König von Polen, wollte gern ein Lust-Schloss genau an der Stelle des Mückenschlösschens bauen. Die Schneisen durch das Rosental waren bereits geschlagen, durch eine Mückenplage bäumte sich August´s Pferd auf und er fiel vom Selbigen. Die Schmach war zu groß für ihn, und der Leipziger Stadtrat war erfreut, denn ein Schloss in Leipzig sollte nie für einen Herrscher gebaut werden."

Quelle: http://www.mueckenschloesschen.de/damals.html

Karl May (1842-1912) und Leipzig

 

1865 mietete Karl May sich am Thomaskirchhof ein und ließ sich am Brühl unter einem falschen Namen einen Mantel mit Biberpelzkragen vorführen. Unter dem Vorwand, den Mantel erst seiner Wirtin zu zeigen, verließ er die Kürschnerei mit dem er verschwand, ohne ihn zu bezahlen. Bei dem Versuch, den Mantel zu verkaufen, wurde er im Leipziger Rosenthal gefasst. Dafür und für einige andere Schwindeleien und Hochstapeleien wurde er vom Leipziger Bezirksgericht zu vier Jahren Arbeitshaus. Hier schrieb er Geschichten. Somit kann man sagen, seine schriftstellerische Karriere begann irgendwie in Leipzig.

 

Weiterführende Informationen finden Sie bei u. A. www.wikipedia.de www.karl-may-leipzig.de.

 


Der Napoleonstein

Der Napoleonstein

 

erinnert an die Völkerschlacht vom 16.-19.10.1813 1813 in Leipzig.

An dieser Stelle war der Gefechtsstand Napoleons. Von hier aus beobachete und befehligte er die Schlacht.

Auf dieser Höhe stand die Quandtsche Tabaksmühle, die bei den Kämpfen zerstört wurde. Napoleon soll hier am Nachmittag des 18.10.1813 den Befehl zum Rückzug gegeben haben, danach auf einem Feldstuhl eingeschlafen sein und dann in der Dunkelheit den Hügel in Richtung Leipzig verlassen haben.

Das besteht aus einem rötlichen Granitquader mit Sockel und Deckplatte, der auf einem Erdhügel ruht. Auf zwei gegenüber liegenden Seiten trägt er die Inschriften: „Hier weilte Napoleon am 18. October 1813, die Kämpfe der Völkerschlacht beobachtend“ und „Standort der ehemaligen Quandtschen Tabaksmühle, Befehlsstand Napoleons“. Oben auf dem Stein befinden sich die Nachbildungen von Degen, Hut und Fernrohr des Kaisers. Degen, Hut und Fernrohr soll er in der Eile der Flucht vergessen haben. Der Sage nach soll er auf seinem Pferd ohne Unterbrechung direkt nach Paris geflüchtet sein. Das stimmt aber nicht. Napoleon versuchte den Rückzug seiner Armee zu organisieren. Dabei ließ er die Elsterbrücke am Ranstädter Steinweg sprengen. Diese Sprengung schnitt über 20.000 Franzosen den Rückzug aus Leipzig ab. Rund 20.000 Franzosen und deren Verbündete ertranken in der Elster.

Auch der polnische General Józef Poniatowski, der noch zwei Tage zuvor zum Marschall Frankreichs ernannt worden war, kam in der Elster ums Leben. 900 Munitionswagen und 300 Kanonen fielen in die Hände der Verbündeten. Zehntausende Soldaten der Grande Armée gerieten in Gefangenschaft.

 

Siehe auch Wikipedia.de